Es gibt Fleisch Baby, die Zweite: selbstgemachte Burger

Früher gab es Burger nur von Mc Donalds oder Burger King. Heute brechen die Umsätze der etablierten Fastfood-Ketten ein und werden durch Gourmet-Burger-Ketten wie Hans im Glück oder What’s Beef ersetzt, die aktuell überall aufploppen. Bevor der Trend sich wieder kehrt, haben wir die Burger-Produktion auf den heimischen Grill verlagert.

An Silvester habe ich meinen allerersten Burger gegessen. Es war eine Verzweiflungstat als ich den Hauptgang des x-Gang-Menüs spontan gegen die Kindervariante tauschte. Ungewöhnlich, aber ich behaupte, dass einige andere Gäste sehr neidisch waren, als der braun gebrannte Burger mit Pommes auf meinem Tisch landete. Seitdem habe ich den Burger-Konsum der letzten Jahre versucht aufzuholen. Sehr erfolgreich bisher. Diverse Länder, Streetfood-Festivals und Restaurants habe ich seitdem durch. Jetzt haben wir uns endlich selbst ran gewagt und es ist wirklich nicht schwer, dazu noch sehr preiswert. Der große Vorteil: eigentlich kann sich jeder genau das auf seinen Burger legen, was er gerne mag. Die richtige Fleisch-Variante mit Bacon oder eher gesund mit viel Grünzeug oder Avocados.

Rezepte für selbstgemachte Burger
Rezepte für selbstgemachte Burger

 

Was ihr dafür einkaufen müsst:

  • 700 Gramm Rinderhack mit 20% Fettanteil, was für 5 Burger reicht
  • Burger-Brötchen, wobei ich hier eher zu Ciabatta-Brötchen raten würde
  • Käse
  • Gurke
  • Tomate
  • Salat – alles, was an Grünzeug drauf soll
  • Sauce, je nach Geschmack
  • alternativ könnt ihr auch die Advanced-Variante mit Avocado oder Bacon machen, auch immer sehr empfehlenswert
  • Beilagen wie Pommes o.ä.

 

Dann geht eigentlich alles ganz einfach:

Das Rinderhack wird in Form gebracht. Der Metzger im Supermarkt hatte das bereits in Sekundenschnelle vorgemacht. Käseliebhaber können hier auch gerne noch Käse einbauen, indem sie zwei dünnere Fleischscheiben mit Käse versehen. Diese werden dann ca. 15min auf den Weber Grill bei mittlerer Hitze, direktes Grillen, also bei 200 Grad, gebraten. Alternativ geht das natürlich auch in der Pfanne, aber Grillen geht doch eigentlich immer oder nicht?

Geformte Burger-Rollinge aus Rinderhack
Geformte Burger-Rollinge aus Rinderhack

Gleichzeitig sollten die Pommes in den Ofen, damit sie schön knusprig werden. Das hat bei uns nicht ganz so gut geklappt, aber nach zwei Bürgern pro Person war dafür sowieso kein Platz mehr.

Pommes zum Burger
Pommes zum Burger

Danach kann mal schon mal die Brötchen aufschneiden. Auch hier kann man individuell zwischen den klassischen Burger-Brötchen oder Alternativen wie Ciabatta wählen.

Brötchen für Burger
Brötchen für Burger

Sobald die Burger schon durch sind, kann sich nun jeder diese Belegen. Bacon drauf, Salat, Gurke, Tomate sind sicherlich die Klassiker. Für die extra Portion Käse geht eine Scheibe auch hier nochmal drauf. Oder die gesündere Variante mit Avocado.

Burger werden belegt
Burger werden belegt

Wir waren sehr zufrieden mit unseren leckeren Bürgern, leider aber auch ziemlich vollgegessen nach zwei Stück. Unser Fazit: einfach, schnell und lecker – das wird bestimmt noch ausgebaut. Das fertige Ergebnis könnte dann so aussehen:

Selbstgemachte Burger vom Weber Grill
Selbstgemachte Burger vom Weber Grill

 

Betajungle wünscht viel Spaß beim Nachmachen und einen guten Appetit!

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