Hilfe, versehentlich Mitglied im Fitnessstudio!

Es gibt ja grundsportliche Menschen. Gemeint sind diejenigen unter euch, die bei egal welcher Sportart immer eine gute Figur machen, auch wenn sie zum ersten Mal Unterwasserrugby spielen, Tontauben schießen oder Einrad fahren. Beneidenswert. Ich zähle mich nicht unbedingt dazu. Fitnessstudio fand ich auch eher immer suspekt, Pumpen und so… Bis ich versehentlich Mitglied wurde.

Mein Unternehmen ist sehr darauf bedacht uns Mitarbeiter fit zu halten. Firmenlauf, Antirauchseminare und Ernährungsberatung. Daher durfte auch Fitness First bei uns gastieren und einen Infotag ausrichten. Zur Historie: eine Freundin und ich waren dort schon mal zum Probe-Hopsen oder besser gesagt wir haben einen Zumba Step-Kurs getestet. Mit mäßigen Erfolg. Während wir in unserer Tanzschule immer ordentlich zum Schwitzen kamen und uns nach der Hälfte jedes Mal schon das Ende wünschten, ging hier nicht mal der Puls hoch. Übernahmeversuche seitens des Fitnessstudios vergeblich, wenngleich der fleißige Salesmanager täglich anrief.

Beim Gang in die Mittagspause war ich daher noch halb amüsiert über das Gastspiel, auf dem Rückweg wurde ich plötzlich Mitglied. Also Vertriebler haben sie, das kann ich bestätigen. Und die Kooperationspreise für Mitarbeiter waren so attraktiv, dass ich meiner Zumba 10er-Karte gedanklich relativ schnell ausrangierte, als ich im Fahrstuhl das Angebot las. Eigentlich war der Plan die 14 Tage Widerrufsfrist aufgrund der Vertragsschließung außer Haus zu nutzen, um das Ganze mal zu testen: Yoga, Pilates, Zumba, fertig. Schwitzen in der Sauna zählt doch bestimmt auch als Sport oder? Niemals hätte ich gedacht, dass ich ein Jahr später immer noch dort angemeldet bin. Vermutlich bin ich das einzige Mitglied dort, dass sich eher versehentlich angemeldet hat, aber einer unter vielen, der zwar monatlich den Beitrag zahlt, sonst aber nicht viel Kontakt mit der Muckibude hat. Zumindest spiegelt mir mein Bekanntenkreis, dass alleine die Anmeldung zu einem „ich tu ja was für meine Gesundheit“-Gefühl führt und die anfängliche Begeisterung nicht nur bei mir exponentiell seitdem gesunken ist.

Meine ersten Besuche waren sehr positiv. Die Leute waren nett, man unterheilt sich nach und vor den Kursen, alles gut. Mehr habe ich dort natürlich nie gemacht. Argumente wie der kostenlose DVD-Verleih interessieren einen irgendwie nur vor Vertragsabschluss. Und Krafttraining wollte ich sowieso nicht machen. Das hätte auch einer Einweisung bedurft, die ich aus Respekt als unsportlich „ausgemustert“ zu werden nicht absolvierte. Aber die Mädchenkurse machten Spaß und die Sauna war schön warm. Die ersten Monate war ich also voll motiviert und bis zu viermal wöchentlich dort.

Zusätzlich zum Auspowern kam natürlich das Shopping-Erlebnis. Wer Sport macht, darf sich schließlich auch entsprechend einkleiden. Das motiviert ungemein, immerhin möchte man die neuen Schätze auch schnellstmöglich ausführen können. Und da die Sportindustrie rund um Nike und Adidas sehr umtriebig ist, hat man hier auch ständig neue Gelegenheiten. Gerne mal ausprobieren, so macht Sport noch viel mehr Spaß!

Die Betajungle-Empfehlung für Sportkleidung:

Lassen wir die modischen Aspekte wie Schnitt und Farbe zunächst mal außen vor. Die sind vor allem uns Mädels natürlich sehr wichtig und heutzutage gibt es fast alles ja auch in Pink. Die grundlegenden Merkmale von Sportbekleidung sind aber natürlich andere. Ihr solltet beim Kauf darauf achten, dass diese atmungsaktiv sowie schnelltrocknend sind und Feuchtigkeit transportieren. Damit ihr euch damit bequem bewegen könnt und nichts zwickt oder klemmt , solltet ihr außerdem auf einen komfortablen Sitz achten.

Mein neustes Schätzchen ist die Lavvu Laufhose von Peek Performance. Das Mischgewebe aus Polyamid und Elastan sorgt für die obengenannten Merkmale, Slimfit für eine gute Figur und der angesagte Camouflageprint für die modische Komponente. Viele kleine Details wie kleine Taschen für Schüssel oder die Mitgliedskarte, eine Gummizug in der Taille oder Reißverschlüsse an den Beinende runden das Bild ab. Hautirritationen sollen durch schmale Flatlock-Nähte verhindert werden und damit man im Dunklen nicht überfahren wird, hat die Hose zusätzlich reflektierende Details.

 

Ich hoffe, dass mich diese neue Hose nun wieder ein paar Wochen motiviert. Beta.He, der selbstredend zu den beschriebenen grundsportlichen Menschen zählt, hat sich übrigens das passende Laufshirt sowie die dazugehörige Laufjacke gekauft. Sollten wir jemals zusammen Sportlern, wären wir definitiv ausgestattet.

Euch wünsche ich viel Spaß beim Sportbekleidung Shoppen und natürlich beim späteren Ausführen!

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